Hurrikan-Opfer setzen Arbeit als Stipendiaten an hessischen Hochschulen fort
8. Oktober 2005. Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, und der amerikanische Generalkonsul Peter W. Bodde haben am 8. Oktober 14 Studierende aus Louisiana auf dem Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt begrüßt. Die jungen Leute im Alter zwischen 19 und 24 Jahren setzen ihr Studium auf Einladung der hessischen Hochschulen für ein Jahr in Hessen fort, weil sie wegen der Verwüstungen durch den Hurrikan Katrina an den Hochschulen in ihrer Heimat nicht unbeeinträchtigt weiterarbeiten können. Die Initiative zu diesem bundesweit einmaligen Projekt war von Minister Corts ausgegangen. „Die deutsch-amerikanische Freundschaft sollte nicht nur in Sonntagsreden beschworen werden, sondern sich auch im Alltag und allemal in Notlagen bewähren. Dazu will Hessen einen Beitrag leisten“, sagte Corts. Generalkonsul Peter Bodde hieß die Studenten als Botschafter ihres Landes willkommen und sagte: "Dies ist ein wunderbares Beispiel für die einzigartige Partnerschaft zwischen Deutschland und Amerika."
Die vier Studentinnen und zehn Studenten, die in geistes- wie naturwissenschaftlichen Fächern an der Louisiana State University in Baton Rouge eingeschrieben sind, werden ihre Arbeit als Stipendiaten an den Universitäten in Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg, der Technischen Universität Darmstadt sowie den Fachhochschulen in Darmstadt, Frankfurt und Fulda fortsetzen. Finanziert wird die gesamte Initiative von den jeweiligen Hochschulen, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und durch Sponsoren: Lufthansa, Fraport, Commerzbank, Elektro Niesmann GmbH, American-German Business Club, Steuben-Schurz-Gesellschaft. Sie kommen für Wohnung und Lebensunterhalt, Flug- und Transportkosten sowie Krankenversicherung auf.
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